Wertstromdesign
Unter einem Wertstrom versteht man alle wertschöpfenden und nichtwertschöpfenden Aktivitäten, die zur Herstellung eines Produktes nötig sind. Die Aktivitäten werden anhand einer vorgegebenen Symbolik in einer Zeichnung dargestellt. So entsteht eine übersichtliche Darstellung des existierenden Material- und Informationsflusses sowie der Durchlaufzeit des gesamten Prozesses. Dadurch werden Prozesse transparent und Verbesserungspotenziale deutlich erkennbar. Es wird ein Prozess entworfen, der auf Fließfertigung (Continuous Flow) ausgerichtet ist und so soweit wie möglich von Verschwendung befreit ist. Gleiches gilt neben den operativen auch für die administrativen Prozesse (Lean Office).
Fließfertigung
Bei der Fließfertigung wird die Aufstellung der Betriebsmittel nach dem Produktionsablauf organisiert, der Produktionsprozess wird in einzelne Arbeitsschritte zerlegt und die Maschinen und Arbeitsplätze werden so angeordnet, wie es die technologische Abfolge der Arbeitsgänge für die Produktion erfordert (also in der Reihenfolge der Arbeitsschritte).
Die einzelnen Produkte durchlaufen die Fertigung dabei möglichst ohne Unterbrechung und mit möglichst wenigen Zwischentransporten. Der Idealzustand ist eine Fließfertigung ohne Zwischenlager!
Alle Konzepte, diesen Zustand zu erreichen, sind Kompromisse. Der ideale Wertstrom ist in der Praxis so gut wie nie realisierbar. Daher müssen die Fließfertigung unterstützende Systeme wie
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Supermarktprinzip
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Kanban
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FIFO
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Pull Prinzip
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Engpassplanung
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Load-Levelling
eingesetzt werden.
Mit Hilfe dieser Systeme wird die Fertigung geplant, gesteuert und überwacht.